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Koblenzer Gästeführer e.V.

Die Koblenzer Gästeführer haben sich im Jahre 2002 zu einem Verein zusammengeschlossen. Was mit mehr als
20 Mitgliedern begann, ist inzwischen auf rd. 80 angewachsen. Von Anfang an, war der Verein Mitglied im 1994 gegründeten Bundesverband für Gästeführer in Deutschland (BVGD). bvgdlogo2
Alle Koblenzer Gästeführer sind gut ausgebildet und zertifiziert. Der Verein selbst bietet regelmäßigen Erfahrungsaustausch und Weiterbildungsveranstaltungen an, um die Attraktivität der Gästeführungen
zu steigern. Weitere Möglichkeiten zur persönlichen Weiterbildung werden von der Koblenz-Touristik, Universität, Kirche und Volkshochschule angeboten.
Der Verein versteht sich darüber hinaus als Interessenvertreter gegenüber Auftragsgebern und Vermittlern von Gästeführungen.

Wie setzt sich nun die Führung des Vereins zusammen ?

Vorsitzender

Heinz-Gerd Reis

Stv. Vorsitzende

Bernhard Hillesheim

Schriftführer

Brigitte Dürr

Schatzmeister

Linda-Saxler

Beisitzer

Manfred Böckling, Martha Jülich-Backes

Unsere Gästeführungen bieten wir an in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch und Russisch.

Unsere Angebot an Gästeführungen finden Sie hier:


Gästeführertreffen am

02.05.2018
05.09.2018
07.11.2018
jeweils um 19:00 Uhr, Soldatenheim Horchheimer Höhe, Koblenz

 

1704 Neuer Vorstand1
1708 Überreichung Zertifikate an neue Gästeführer
1704 Fortbildung Gästeführer im Deinhard Museum1
Foto Sommerfest

Koblenzer Gästeführer erkunden Wein, Kirche und Dorf.

Die Gästeführungs-Saison 2017 hält die Koblenzer Gästeführer gut auf Trab. Deutlich mehr Gäste als im vergangenen Jahr wollen die Stadt Koblenz mit einer kundigen Führung näher kennenlernen. Der Verein Koblenzer Gästeführer e.V. nahm dies zum Anlass, mit seinen Mitgliedern Zwischenbilanz zu ziehen, zu verschnaufen und sich weiterzubilden. Die Weiterbildungen des Vereins sind Bausteine für die „Zwei-Sterne-Qualifikation“ des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland e. V. Parallel dazu erwerben weitere Gästeführer die „drei Sterne“, das berufsqualifizierende Zertifikat nach DIN EN 15565. Dieses erhielt kürzlich Gisbert Schwamm vom Vorsitzenden des Vereins, Heinz-Gerd Reis, überreicht.
Kalle Grundmann brachte seinen Kolleginnen und Kollegen bei einer kleinen Wanderung auf seine humorig-lebendige Art, in die er theologischen Tiefgang verwebt, die romanischen Kirchen von Moselweiß und Güls näher. Dabei ließ der zertifizierte er auch den Weinbau an der Mosel nicht außer acht. Immerhin verdankt unsere Region das Wiederaufblühen des Weinbaus im frühen Mittelalter der Kirche, die Wein für die Messfeier benötigt. Bräuche um die Weinheiligen oder Weinpatrone wie St. Laurentius zeigen bis heute, wie eng Weinbau und Glaube verwoben sein können und welch hohen Wert der Wein nicht nur aus kulturhistorischer Sicht hat.

Die ehemaligen Dorfkirchen St. Laurentius in Moselweiß und St. Servatius in Güls gehören zu einer Reihe stattlicher romanischer Kirchen, die von einer Blütezeit am Mittelrhein um das Jahr 1200 zeugen. Die Dörfer standen damals im Kirchenbau nicht der Stadt Koblenz nach, in der damals die Liebfrauenkirche neu erbaut und die Kastorkirche ausgebaut wurde.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war das kleine Konzert von Frederick Jäckel in der alten St.-Servatius-Kirche. Der Cellist spielte große und auch weniger bekannte Werke und reflektierte in einem Stück sogar die Schwäne die den Wanderern kurz zuvor noch an der Mosel begegnet waren.

Neben den historischen und baulichen Schätzen gibt es in den Koblenzer Stadtteilen noch einiges mehr zu entdecken, bis hin zum Wein. Für den geselligen Ausklang suchten sich die Gästeführer diesmal das Weingut Johannes Müller in Güls aus. Nach einer anregenden Probe feiner Moselweine, für die der Winzer Christoph Müller Trauben aus Gülser und Winninger Lagen verwendet, schloss eine Winzervesper den Ausflug ab.

Koblenzer Persönlichkeiten – vom „Erbsenzähler“ zum Geheimrat Führung der Koblenzer Gästeführer
zum Welt-Gästeführer-Tag 2018


Der Verein Koblenzer Gästeführer e. V. hatte für einen sonnigen Winter-Sonntag zum Welt-Gästeführer-Tag eingeladen. Bernhard Hillesheim, der stellvertretende Vorsitzende des knapp 100 Mitglieder starken Vereins, konnte auf dem Görres-Platz gut 200 Gäste begrüßen, die einige Koblenzer näher kennenlernen wollten, die Geschichte geschrieben haben. An allen Stationen der Führung übersetzte Martha Julich-Backes die Ausführungen ihrer Kollegen in Gebärdensprache.

Elisabeth Weiler begann auf dem Görres-Platz mit dem Essener Carl Baedeker (1801-1859), der sich 1827 als Verleger an dem Platz niederließ. Ausgehend von dem Kleinschen Rhein-Reiseführer, den er übernommen hatte, profilierte sich Baedeker als Autor moderner Reiseführer. Wie akribisch er dafür recherchierte, belegt sein Verfahren, beim Besteigen eines Domturms Erbsen von einer Tasche in die andere zu zählen, um die genaue Zahl der Stufen zu ermitteln.

Am Deinhard-Stammhaus erinnerte Andreas Hillesheim an den Geheimen Kommerzienrat Julius Wegeler (1836-1913), der in die Sektkellerei und Weinhandlung Deinhard einheiratete und zum Ausbau und Erfolg des Unternehmens beitrug. Der Koblenzer Ehrenbürger förderte auch den Bau der städtischen Festhalle.

August Reichensperger (1808-1895), an den ein Platz im Koblenzer Justiz- und Verwaltungsviertel erinnert, kämpfte für die katholische Sache, auch als Parlamentarier 1848/49 in Frankfurt und als Abgeordneter im Reichstag sowie im preußischen Abgeordnetenhaus. Wie Petra Kraus darstellte, trug er auch dazu bei, dass der Kölner Dom vollendet werden konnte.

Eine der schillerndsten Koblenzer Personen ist Joseph Görres (1776-1848), an den seit 1928 ein Denkmal am Rheinufer erinnert. Jürgen Frensch ließ Görres‘ bewegtes Leben Revue passieren: Vom Anhänger der Französischen Revolution über den deutschen Patrioten zum kritischen Publizisten, der aus Preußen ins bayrische Exil fliehen musste und den Kampf der Katholiken im preußischen Rheinland unterstützte. Daneben war er auch eine zentrale Figur der Heidelberger Romantik, die auch der Ehrenbreitsteiner Clemens Brentano mitprägte.

Mit Görres befreundet war der Dichter der Freiheitskriege Max von Schenkendorf. Sein Denkmal eröffnet die Kaiserin-Augusta-Anlagen an der Pfaffendorfer Brücke. Von 1815 bis zu seinem Tod am 11. Dezember 1817, seinem 34. Geburtstag, arbeitete der Poet bei der Regierung in Koblenz. Manfred Böckling trug zur Biographie auch Verse des Dichters vor, die den Kampf gegen Napoleon anspornen sollten oder den Vater Rhein und die 1806 beendete Kaiserzeit beschworen.

Gisbert Schwamm erklärte, warum der Weinberg am Weindorf „Schnorbach Brückstück“ heißt. Dieser setzte dem dritten Koblenzer Nachkriegs-Oberbürgermeister Josef Schnorbach ein Denkmal, der die Stadt von 1946 bis 1960, in der Zeit des Wiederaufbaus und der Neugestaltung, führte.

Mit Blick auf dessen Geburtsort Pfaffendorf stellte abschließend Regina Tilch den Physiker Max von Laue (1879-1960) vor, an den ein Koblenzer Gymnasium als lebendiges Denkmal erinnert. Er entdeckte mittels Röntgenstrahlen die Gitterstrukturen der Kristalle und eröffnete den Weg zur Therapie mit Röntgenstrahlen. 1914 erhielt er den Physik-Nobelpreis.

Zwischen den Stationen sammelten Brigitte Dürr und Linda-Kathleen Saxler unter den Teilnehmern Spenden für die Koblenzer Aktion „Kinder zu Tisch“ des Deutschen Kinderschutzbundes. 700 Euro kamen für dieses Projekt zusammen.

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Satzung vom 27.11.2002 in der Fassung vom 12.03.2014

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Koblenzer Gästeführer e.V.“
Er hat seinen Sitz in Koblenz. Er ist in das Vereinsregister eingetragen. Er ist Mitglied im Bundesverband für Gästeführer in Deutschland e.V. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Haftung

1.
Ziel des Vereins ist die Förderung der Interessen der Gästeführer und Steigerung der Attraktivität von Gästeführungen durch Weiterbildung und Erfahrungsaustausch der Gästeführer, Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung gegenüber Auftraggebern und Vermittlern.

2. Der Verein haftet nur in Höhe des Vereinsvermögens.


§ 3 Mitgliedschaft

1.
Mitglied kann jeder ausgebildete Gästeführer in der Region Koblenz werden.

2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Gegen einen ablehnenden Bescheid kann der Antragsteller innerhalb eines Monats nach Zugang Beschwerde einlegen. Über diese entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

3. Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags verpflichtet; dessen Höhe, Fälligkeit und Zahlungsweise werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.

4. Der Austritt ist jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden möglich. Diese muss aber bis spätestens zum 30. September des Kalenderjahres erfolgen und wird dann am Jahresende wirksam.

5. Der Vorstand kann ein Mitglied nach Anhörung aus dem Verein ausschließen, wenn es gegen die Interessen des Vereins verstößt, dessen Ansehen herabsetzt oder trotz schriftlicher Mahnung mit dem Vereinsbeitrag länger als sechs Monate in Rückstand gerät. Gegen den Ausschluss kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb von einem Monat nach Zugang des Beschlusses Beschwerde einlegen. Über diese entscheidet die nächste Mitgliederversammlung, bis dahin ruht die Mitgliedschaft.


§ 4 Vorstand

1.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und einem oder mehreren Beisitzern.

2. Der Verein wird durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden oder in Abstimmung mit diesem als Vertreter des Vereins auftritt
.
3.
Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Sie bleiben jedoch bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.


§ 5 Mitgliederversammlung

1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Der Vorsitzende lädt zu dieser mit einer Ladungsfrist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung in Textform ein

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung, zu der durch den Vorsitzenden mit einer verkürzten Ladungsfrist von einer Woche geladen wird, findet statt, wenn der Vorstand sie im Interesse des Vereins für erforderlich hält oder 20% der Mitglieder sie verlangen.

3. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder von einem von ihr gewählten Versammlungsleiter geleitet. Sie ist bei ordnungsgemäßer Ladung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie entscheidet mit der einfachen Mehrheit der Stimmen, die keine Enthaltungen sind, bei Satzungsänderungen oder Auflösung des Vereins mit einer Mehrheit von zwei Dritteln. Die Beschlüsse werden schriftlich festgehalten und von Versammlungsleiter und Schriftführer unterschrieben

4. Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere über Beschwerden gegen Beschlüsse des Vorstands zur Mitgliedschaft, die Wahl und Entlastung des Vorstands, die Wahl von zwei Rechnungsprüfern, den Geschäftsbericht des Vorstands, die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge.

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