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Koblenzer Gästeführer e.V.

Koblenz ist eine Großstadt mit rd. 107.000 Einwohnern, ist ein Verwaltungszentrum , hat eine Universität (z.Z. noch Koblenz-Landau), ist nach wie vor eine wichtige Garnisonsstadt der Bundeswehr und ein überaus beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Mit ihrer einzigartigen Lage an Rhein und Mosel ist die Stadt natürlich auch ein wichtiger Weinort. Verwaltung, Tourismus und Wein prägen unsere Stadt heute.

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Koblenz ist umgeben von den Höhen von Eifel, Westerwald, Hunsrück und Taunus. Es liegt am nördlichen Eingang zum Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ und ist Ausgangspunkt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Marksburg in Braubach, dem Königstuhl in Rhens, dem Kaltwassergeysir in Andernach, dem Schmetterlingspark in Sast_goar_cyn, der Burg Eltz oder Kloster Maria Laach. Koblenz ist natürlichBurg%20Eltz%203 auch ideal als Start für Ausflüge nach den rheinischen Mittelgebirgen, z.B in den Vulkanpark in der Osteifel oder für Wandertouren auf dem Rheinsteig bzw. Rheinburgenweg rechts und links des Rheins oder Ausflugsfahrten auf Rhein und Mosel.

Koblenz mit seiner mehr als 2000-jährigen Geschichte gehört zu den ältesten Städten Deutschlands. Es ist im Jahre 8 v. Chr. durch die Römer gegründet worden und feierte 1992 sein 2000-jähriges Jubiläum. Wie alle alten Städte am Rhein hat es eine hoch interessante und abwechslungsreiche Geschichte.

Koblenz war knapp 500 Jahre Teil des Römischen Reiches, daran erinnern u.a. Reste der römischen Wehrmauer mit ihren Türmen. Die ehemalige von Grabstätten gesäumt Römerstrasse ist heute eine belebte Einkaufsstraße mit attraktiven Geschäften. Der römische Name war „Castellum apud Confluentes“.

Die Römer wurden durch die Franken abgelöst. Koblenz war rund 500 Jahre Teil des Fränkischen Reichs, es hatte sogar einen fränkischen Königshof. In diese fränkische Zeit geht der Bau der 836 n.Chr. geweihten Kastorkirche zurück. Damals fanden hier die Vorverhandlungen für die Teilung des Reichs Karls des Großen statt, es entstanden daraus das Westfränkische, das Ost- und das Mittelfränkische Reich.

Im Jahre 1018 n.Chr. schenkte der Deutsche Kaiser Heinrich II. Koblenz  seinem treuen Gefolgsmann Erzbischof Poppo von Trier. In der fast 800-jährigen Zugehörigkeit zum Erzbistum und späteren Kurfürstentum Trier residierten die Kurfürsten zeitweise in unserer Stadt. Im 17. und 18. Jahrhundert war Ehrenbreitstein mit seiner Philippsburg  die kurfürstliche Residenz; der letzte Kurfürst, Clemens Wenzeslaus, baute dann das neue Koblenzer Schloß als seine Residenz. An diese „Trierer Zeit“ erinnern heute noch die Alte Burg einst kurfürstliche Zwingburg innerhalb der Stadtmauern, das barocke Dikasterialgebäude in Ehrenbreitstein und das klassizistische Schloß in der Neustadt von Koblenz. Aus dieser Zeit stammen auch die noch teilweise erhaltenen Stadtpalais‘ der Familien von Metternich, von Eltz, von der Leyen und von Breidbach-Bürresheim.  Des weiteren entstanden in der damaligen Zeit das ehemalige Jesuitenkolleg, heute als Rathaus genutzt und als Zeichen des Bürgerstolzes das Alte Kauf- und Tanzhaus sowie das benachbarte Schöffenhaus. 

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1794 wurde unsere Stadt von französischen Soldaten erobert und besetzt sowie später in Frankreich eingegliedert. Der alte französische Traum vom Rhein als Grenze zwischen Deutschland und Frankreich war für 20 Jahre wahr geworden. An diese Zeit erinnert heute vorwiegend die Symbolfigur von Koblenz:  der Schängel am Schängelbrunnen beim Rathaus.

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1815 nach dem Wiener Kongreß übernahm Preußen die Wacht am Rhein,  Koblenz wurde – wie das übrige Rheinland – preußisch. Die Stadt wurde nun zur Festungsstadt ausgebaut. Von allen Festungsanlagen ist jedoch nur die Festung Ehrenbreitstein vollständig  erhalten. Dieser Ort blickt auf eine mehr als 3000-jährige Festungsgeschichte zurück. Hier befand sich schon 1000 v. Chr. eine Festungsanlage, später eine römische Befestigung und schließlich eine kurfürstliche Festung  entstanden aus der Burg eines Ritters Ehrenbrecht. Diese wurde 1799 aber nach langer Belagerung durch die Franzosen erobert und zwei Jahre später zerstört. Somit konnten die Preußen an dieser Stelle ohne Probleme eine hochmoderne Festung bauen.
 

In der preußischen Zeit war Koblenz aber nicht nur Garnisons-und Festungsstadt sondern auch Sitz des preußischen Oberpräsidenten der Rheinprovinz und  Sitz der Regierung des Regierungsbezirks  Koblenz. Daran erinnern  das neobarocke Oberpräsidium neben dem Schloß und das neoromanische ehemalige preußische Regierungsgebäude am Rheinufer.

Am Rande der Stadt liegt Schloß Stolzenfels. Dieses wurde durch König Friedrich Wilhelm IV., dem Romantiker auf dem preußischen Königsthron, aus den Ruinen einer ehemals kurfürstlichen Grenzburg zu einem Sinnbild der preußischen Rheinromantik aufgebaut. Am bekanntesten aus der preußischen Zeit ist allerdings das am Deutschen Eck gebaute Denkmal für Kaiser Wilhelm I. Der Namensgeber für das Deutsche Eck ist der Deutsche Orden, der dort in unmittelbarer Nachbarschaft einstmals eine sehr große Niederlassung hatte.

Nach dem II. Weltkrieg,  von der Gründung bis 1951 war Koblenz die erste Hauptstadt von Rheinland-Pfalz Der Ministerpräsident, die Landesregierung und der Landtag hatten ihren Sitz in Koblenz. Die meisten Gesetze für den Aufbau unseres Bundeslandes wurden in Koblenz verabschiedet.

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